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Rohstoffsituation noch immer kritisch

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Die meisten Unternehmen haben es mittlerweile im eigenen Betrieb zu spüren bekommen: Die Rohstoffsituation ist noch immer prekär. Das produzierende Gewerbe in Deutschland musste laut Commerzbank im Oktober bereits zum dritten Mal in Folge seinen Output drosseln. Aus einer Ifo-Umfrage von Ende Oktober geht hervor, dass aktuell rund 70 aller produzierenden Unternehmen mit der Rohstoffversorgung zu kämpfen haben. Doch welche Ursachen hat die aktuelle Lage überhaupt?

Die Knappheit hat mehrere Gründe

Wie in so vielen Bereichen des alltäglichen Lebens hat die Corona-Pandemie auch Auswirkungen auf den Beschaffungsmarkt. Aufgrund lokaler Lockdowns, Problemen mit der Umsetzung von Hygienemaßnahmen und verhaltener Nachfrage mussten viele Rohstoffproduzenten ihre Produktion nach unten anpassen. Nun haben diese Unternehmen Probleme auf die rasch wieder angestiegene Nachfrage zu reagieren – so ein Bericht der IHK.

Hinzu kommt, dass durch den Einbruch des Passagierflugverkehrs die Transportkapazitäten der Luftfahrt enorm zurückgegangen sind. Deshalb wird aktuell ein Großteil der Container über den Seeweg transportiert. In Folge dessen sind Leercontainer absolute Mangelware, was wiederum einen eklatanten Anstieg der Transportpreise sowie Lieferverzögerungen und -ausfälle nach sich zieht.

Auf dem Kunststoffmarkt hatten viele Hersteller von Vorprodukten die Produktion aufgrund der unklaren Marktlage komplett eingestellt. Kurz darauf stieg die Nachfrage aus den USA und China sprunghaft an. Ein massiver Lieferstau, dessen Auswirkungen noch weit in das Jahr 2022 hineinreichen werden, ist die Folge. Die gestiegenen Transportkosten befeuern den Preisanstieg zusätzlich. Bei vielen Metallen, Holz und diversen anderen Rohstoffen sieht die Situation laut ratioform nicht besser aus.

Darüber hinaus sind die Nachwirkungen der Suezkanalhavarie zu bis heute spüren: Am 23.03. lief das Containerschiff „Ever Given“ auf Grund und blockierte die für den Weltmarkt essenzielle Handelsroute für insgesamt sechs Tage, wie aus einem Bericht der Tagesschau hervorgeht.

Ein Ende der Misere ist leider nicht in Sicht

Wann wieder Normalität auf den Rohstoffmärkten einkehrt, kann unter den aktuellen Umständen niemand seriös voraussagen. Der BME (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.) rechnet damit, dass Versorgungslücken bis Ende des Jahres 2022 an der Tagesordnung sein werden.

Auswirkungen der Rohstoffknappheit auf die PAPUREX

Natürlich kann sich auch die PAPUREX dieser Lage nicht entziehen. Fast alle Rohstoffe, die zur Herstellung unserer Polyurethanschläuche benötigt werden, sind aktuell sehr schwierig zu beschaffen. Liefertermine können von unseren Lieferanten oft nicht gehalten werden oder werden kurzfristig verschoben. Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die Versorgung unserer Kunden weiterhin zu gewährleisten. Dennoch kann auch die PAPUREX diese äußeren Einflüsse kaum kompensieren. Natürlich versuchen wir zusammen mit unseren Kunden das Bestmögliche aus der Situation zu machen.

Wir wünschen allen Geschäftspartnern und Kunden, dass sie diese schwierige Zeit bestmöglich bewältigen.